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GFT Technologies kaufen 07.03.2001
ABN Amro
GFT Technologies (WKN 580060) habe nach Aussage der Analysten von ABN Amro, am Dienstag Nachmittag ein Allianzübereinkommen mit IBM bekanntgegeben.
Das Übereinkommen beinhalte die Bereitschaft von GFT, 30 Leute in der Software von IBM zu schulen und einen bestimmten (nicht bekanntgegebenen) Umsatz für IBM zu erzielen, der auf jeden Fall 2,5 Mio. € überschreiten müsse. Im Gegenzug wolle IBM GFT mit Technologie und Geld für seine Marketingbemühungen unterstützen. Die Vereinbarung gelte für den europäischen Wirkungsbereich und zeige die guten technologischen Fähigkeiten von GFT. Gemäß IBM gebe es bereits 14 Unternehmen in Europa, die eine ähnliche Vereinbarung mit IBM geschlossen hätten.
Obwohl es noch zu früh sei, die genauen Auswirkungen des Vertrages auf die Finanzen von GFT zu beurteilen, seien die Analysten davon überzeugt, dass er ab 2001 positive Auswirkungen zeigen werde, da GFT dadurch in der Lage sein werde, 1) vom Kundenstock und den Marketingausgaben von IBM zu profitieren, 2) frühzeitig Zugang zur neuesten Technologie von IBM zu erhalten und 3) den Geschäftsumfang mit seinen 5 besten Kunden, die für 75% des Umsatzes verantwortlich zeichneten und die alle IBM Kunden seien, weiter auszubauen.
IBM werde GFT außerdem helfen, komplexe technologische Dienste (vor allem die Verknüpfung von Internetinitiativen mit dem Back Office System von IBM) anzubieten und mit seinen Kunden Dienstleistungsvereinbarungen abzuschließen, für die die Kenntnis von Tivoli, des IBM Produktes zur Performancemessung, erforderlich sei.
Für das jahr 2001 bleiben die Analysten bei ihrer Umsatzschätzung von 130 Mio. € (+47% gegenüber 2000) und dem Gewinn/Aktie vor Goodwillabschreibungen von 0,54 € (+92%). Das Unternehmen sollte eine Nettomarge von 6,6% erzielen, eine der höchsten der ganzen Branche. Derzeit werde die Aktie von GFT mit einem Kurs-EBITDA-Verhältnis von 18 gehandelt, was mehr als der Durchschnitt vergleichbarer europäischer Unternehmen von 13 sei.
Die sei jedoch durch das höhere Wachstumspotential gerechtfertigt und die Analysten bleiben bei ihrer Kaufempfehlung.
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